Illegale Autorennen im Straßenverkehr

Was Sie über Kraftfahrzeugrennen wissen sollten.

Welche Strafen drohen bei einem illegalen Kraftfahrzeugrennen?

Da es sich um eine Verkehrsstraftat handelt, müssen die Teilnehmer eines Straßenrennens mit hohen Geldstrafen, Punkten in Flensburg, Fahrverboten, Beschlagnahme ihres Fahrzeuges und sogar Gefängnis rechnen.

Werden nur die Fahrer sanktioniert?

Nein, auch wer ein illegales Autorennen plant und veranstaltet oder als Beifahrer mitfährt, kann verurteilt werden.

Wie sollte man sich als Unbeteiligter verhalten?

Wer zwischen die Fronten eines Straßenrennens gerät, sollte möglichst ruhig bleiben, auf Ausweich- und Bremsmanöver gefasst sein und die Polizei informieren.

Welche Präventionsarbeit wird geleistet?

Um Straftaten vorab zu verhindern, gibt es an kritischen Punkten verstärkte Polizeikontrollen sowie Aufklärungskampagnen an Schulen und im Internet.

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Kraftfahrzeugrennen als Verkehrsstraftat

Immer wieder tauchen in den Medien Schreckensmeldungen auf, die von verbotenen Autorennen auf öffentlichen Straßen mit Toten und Verletzten berichten. Den Tätern sollte stets bewusst sein: Sofern man sie zur Rechenschaft ziehen kann, ist mit scharfen Sanktionen zu rechnen. Wann man von einem illegalen Kraftfahrzeugrennen spricht und welche Strafen der Gesetzgeber dafür bereithält, erfahren Sie hier.

Illegale Autorennen im Straßenverkehr

Oil and Gas Photographer / shutterstock.com

Varianten verbotener Straßenrennen

In der Regel braucht es mindestens zwei Fahrer, um ein illegales Rennen zu veranstalten, wie etwa, wenn die Teilnehmer eine vorher abgesprochene Strecke gegeneinander antreten. Doch auch ein Alleinfahrer kann die juristischen Voraussetzungen erfüllen, wenn er bewusst rast, um einen Straßenabschnitt innerhalb einer bestimmten Zeit zurückzulegen. Auch Verfolgungsjagden mit der Polizei oder besonders gefährliche Fahrmanöver sind beliebt in der Szene.

Grob verkehrswidriges Verhalten

In § 315d des Strafgesetzbuches (StGB) wird unmissverständlich klargemacht, dass nicht nur die Teilnahme an Autorennen im Straßenverkehr verboten ist, sondern auch deren Planung und Durchführung. Auch als Beifahrer kann man sich strafbar machen. Insbesondere, wenn man aktiv in das Geschehen eingreift, wie etwa beim temporären Lenken eines beteiligten Fahrzeugs.

Aufgrund des grob verkehrswidrigen Verhaltens und des Inkaufnehmens von Sach- und Personenschaden kommen auf die Täter hohe Geld- oder Haftstrafen von bis zu fünf Jahren zu. Wenn infolge eines Unfalls tatsächlich Menschen zu Schaden kommen, kann das Gericht auch eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren verhängen.

Weitere Sanktionsmöglichkeiten sind Punke in Flensburg, Fahrerlaubnisentzug, die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) sowie die Beschlagnahme von Fahrzeug und Handy des Täters zur Beweissicherung und Gefahrenabwehr.

Wenn man als Unbeteiligter in Gefahr gerät

Die Rennteilnehmer nehmen potenzielle Opfer bewusst in Kauf. Was aber tun, wenn man sich im Straßenverkehr von einem Moment auf den anderen inmitten eines Speed-Contests befindet? Auch wenn es leichter gesagt als getan ist, sollte der Fahrer Ruhe bewahren und so gut es geht Abstand von den Tätern halten. Auch auf möglich Bremsmanöver muss man gefasst sein. Geschädigte oder Zeugen sollten zudem so bald wie möglich die Polizei über das illegale Autorennen in Kenntnis setzen.

Präventionsmaßnahmen der Behörden

Um in den Köpfen der zumeist jungen, männlichen Täter ein Umdenken zu bewirken, sind Kommunen und Polizei immer wieder aktiv im Einsatz gegen Geschwindigkeitsrennen und illegales Tuning von Fahrzeugen. Maßnahmen finden sowohl in Form von Polizeipräsenz- und Kontrollen an kritischen Straßenabschnitten als auch mithilfe von Aufklärungskampagnen im Internet und Informationsveranstaltungen an Schulen statt.

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