Laden von unterwegs: Die E-Tankstelle

Fragen und Antworten zum Thema E-Tankstelle

Was ist der Unterschied zwischen einem Ladepunkt, einer Ladestation und einer Ladesäule?

  • Ein Ladepunkt ist die kleinste Einheit, an der ein Elektrofahrzeug geladen werden kann – etwa eine Steckdose.
  • Eine Ladestation ist die gesamte technische Einheit, die ein oder mehrere Ladepunkte enthalten kann, z. B. eine Wallbox oder eine öffentliche Station.
  • Eine Ladesäule ist eine spezielle Form der öffentlichen Ladestation, meist mit mehreren Ladepunkten und frei zugänglich.

Welche Ladearten gibt es und wie unterscheiden sie sich?

  • Normalladen (AC): Lädt mit Wechselstrom bis 22 kW, dauert je nach Akkukapazität mehrere Stunden.
  • Schnellladen (DC): Lädt mit Gleichstrom bis 150 kW und ist deutlich schneller.
  • Ultra-Schnellladen: Mehr als 150 kW, ermöglicht vollständiges Laden in etwa 20–30 Minuten.

Wie funktionieren Bezahlung und Preisgestaltung an E-Tankstellen?

  • Die Bezahlung erfolgt je nach Anbieter per App, Ladekarte oder automatisch über E-Roaming-Angebote.
  • Die Preise liegen in Deutschland meist zwischen 0,40 € und 0,79 € pro kWh, Schnellladen ist teurer als Normalladen.
  • Es können zusätzliche Grundgebühren oder Pauschalen anfallen. Internationale Energiepreise und Förderprogramme beeinflussen ebenfalls die Kosten.

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So funktioniert das „Auftanken mit Elektrizität“

Wer sein Elektroauto an einer öffentlichen Ladestation aufladen möchte, muss sich zunächst einen Überblick verschaffen. Der Markt ist noch jung, die Preise variieren stark und auch Bedienung sowie Bezahlung unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Dennoch sind E-Tankstellen ein wichtiger Bestandteil der Elektrifizierung des Straßenverkehrs, denn nicht jeder besitzt eine private Wallbox oder eine geeignete Steckdose.

Laden von unterwegs: Die E-Tankstelle

Irene Miller / shutterstock.com

Ladesäule, Ladestation, Ladepunkt?

Bei all den neuen Begriffen rund um die Elektromobilität kann man schon mal durcheinanderkommen. Daher zunächst eine kurze Begriffsklärung:

  • Ein Ladepunkt ist die kleinste Einheit einer Ladestation, an der ein Elektrofahrzeug geladen werden kann. Beispiel: Eine Wallbox mit zwei Steckdosen hat zwei Ladepunkte.
  • Eine Ladestation ist die gesamte technische Einheit, die ein oder mehrere Ladepunkte enthalten kann. Eine Ladestation kann eine Wallbox zu Hause oder eine öffentliche Ladesäule sein.
  • Eine Ladesäule ist eine spezielle Form der Ladestation, meist im öffentlichen Raum, die frei zugänglich ist und mehrere Ladepunkte haben kann.

E-Tankstelle: Hier wird die Zapf- zur Ladesäule

Auch wenn die Energiewende im Straßenverkehr nicht so schnell erfolgt, wie von manchen erhofft: Mit der steigenden Zahl an Elektrofahrzeugen wächst auch die Bedeutung einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur.

E-Tankstellen spielen dabei eine zentrale Rolle und ermöglichen es Fahrern von Elektroautos, ihre Fahrzeuge auch unterwegs aufzuladen. Der Ladevorgang ersetzt das klassische Tanken, läuft jedoch nach anderen Prinzipien und in einem anderen Tempo ab.

Ladearten: Normal, Schnell oder Ultra?

Dabei unterscheidet man zunächst grundsätzlich zwischen zwei Ladearten.

  • Normalladen (AC, bis 22 kW): Erfolgt über Wechselstrom und kann je nach Akkukapazität mehrere Stunden dauern.
  • Schnellladen (DC, bis 150 kW): Nutzt Gleichstrom und lädt das Fahrzeug deutlich schneller auf.

Zudem gibt es auch Ultra-Schnellladestationen oder Hochleistungsladesäulen, die Ladeleistungen über 150 Kilowatt (kW) bewältigen können und mit denen ein Elektroauto in nur 20 bis 30 Minuten vollständig aufgeladen ist.

Das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur zählte im Dezember 2024 rund 121.000 Normal- sowie 33.400 Schnellladepunkte, die in Deutschland bisher in Betrieb sind.

Standorte und Verfügbarkeit

Doch wo findet man eine passende Ladesäule? E-Tankstellen sind mittlerweile an zahlreichen Orten verfügbar – von Parkplätzen großer Discounter und Einkaufszentren über Firmenstandorte bis hin zu Autobahnraststätten. Die meisten Anbieter bieten Apps an, mit denen sich Standorte, Verfügbarkeiten und Ladeoptionen anzeigen und auffinden lassen.

Während in städtischen Gebieten häufig Normalladepunkte für längere Ladezeiten installiert sind, wird an Autobahnraststätten und Schnellstraßen zunehmend auf Schnellladesäulen gesetzt, um das Laden in kürzester Zeit zu ermöglichen.

Dafür greift auch der Staat in die Tasche: Mit dem sogenannten Deutschlandnetz, einem 1,9 Milliarden Euro schweren Förderprogramm des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (DMDV), sollen bis 2026 rund 1.000 neue Standorte mit rund 9.000 Schnellladepunkten entstehen.

Kosten und Bezahlarten

Die Preise für das Aufladen eines Elektroautos an den einzelnen Ladesäulen sind abhängig vom Anbieter, der Ladegeschwindigkeit und dem Standort. Bei der Funktionsweise und Bezahlung gibt es große Unterschiede.

Manchmal benötigen E-Autofahrer eine Ladekarte, manchmal wird der Stromfluss über eine App aktiviert. An der einen Ladesäule erfolgt die Bezahlung direkt über das Smartphone, an der anderen wird die Rechnung entweder per E-Mail oder postalisch am Monatsende verschickt.

Es haben sich aber mittlerweile auch E-Roaming-Angebote etabliert, die den Zugang zu mehreren Ladeanbietern mit nur einer Karte oder App ermöglichen. Das kann insbesondere für E-Vielfahrer mit hohem Kilometerpensum interessant sein.

Was kostet der Strom?

Neben Zahlart und Abrechnung variiert auch der tatsächliche Preis für eine einzelne Kilowattstunde (kWh) je nach Anbieter. Schnellladen ist in der Regel teurer als Normalladen, am kostenintensivsten ist aber die Nutzung von Hochleistungsladesäulen, die den Stromer am raschesten aufladen.

Im Allgemeinen liegen die Preise für das Laden an öffentlichen Ladesäulen in Deutschland etwa zwischen 0,40 € und 0,79 € pro Kilowattstunde. Einige Anbieter berechnen zusätzlich eine Grundgebühr oder eine Pauschale für die Nutzung der Ladesäule.

Strompreis unterliegt globalen Schwankungen

Wer sein Fahrzeug mit Strom „betankt“, sollte die internationalen Marktpreise und -entwicklungen nicht aus dem Blick verlieren. Mit dem Jahresbeginn 2022 und den damit verbundenen Energiekrisen sind auch die Preise fürs Aufladen von Elektroautos angestiegen. Die Ladesäulenbetreiber haben die höheren Kosten an die Verbraucher weitergegeben.

Tatsächlich können auch bloße Änderungen der Strompreis-Subventionen im Ausland die globalen Marktpreise und somit auch die Preise im Inland beeinflussen. Bestes Beispiel hierfür sind großangelegte Subventionsprogramme in China.

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